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Den Begriff ranzig kennen wir auch von Sachen die nichts mit Tieren zu tun haben. Altes, schlecht gewordenes Fett wird so bezeichnet. Es ist nicht mehr glänzend, sondern stumpf.|
Erst seit die Frettchen bei den Menschen in deren Wohnungen leben gibt es den Begriff Dauerranz. Dem Frettchen fehlen die natürlichen Lichtverhältnisse und die Temperaturen. Kunstlicht, Fernsehen und Straßen Beleuchtungen so wie geheizte Zimmer machen es dem Frettchen unmöglich seinen Biorhythmus einzustellen. Aus diesem Grund kommen die Fähen nicht mehr aus der Ranz heraus. Diese so genannte Dauerranz führt zu einer hochgradigen Anämie. Diese Anämie verursacht Blutgerinnungsstörungen und führt zu Leberproblemen. Durch die freigesetzten Östrogene ist die Fähe vergiftet. Diese Vergiftung führt, mehr oder weniger schnell, zu Fellausfall, die Grannenhaare fallen aus und die Fähe stirbt. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen sollten Fähen spätestens nach der dritten Woche, in der sie in der Ranz sind kastriert werden. Die Ranz beim Rüden ist weniger problematisch. Störend ist der Geruch und das ständige markieren. Tiere die in der Ranz sind fressen weniger. Bis weilen verweigern sie die Nahrungsaufnahme. Das gilt auch für Fähen. In solch einem Fall muss der Rüde auch sofort kastriert werden. Zudem wollen nicht kastrierte Rüden alles decken was nicht schnell genug in Sicherheit ist. In der Wohnung sollten nur kastrierte Tiere leben. Schon allein wegen dem Geruch eines ranzigen Rüden. |
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Hier ein Blick auf das Geschlechtsteil einer Fähe. |
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Als Nächstes ist dann eine normale Ranz zu sehen. |
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Das letzte Bild zeigt eine Fähe in der Dauerranz. Leicht erkennbar die übergroße Nuss und der Fellausfall. Diese Stadium der Ranz ist für die Fähe gefährlich und ohne Gegenmaßnahmen tödlich. |
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