ADV - Immunschwäche bei Frettchen

In Holland ist seit 1 1/2 Jahren das Thema ADV (Aleutian Disease) sehr heiß, die ersten Studienergebnisse sind gerade herausgegeben worden.

Untenstehend auch Info zu ADV im Allgemeinen!!!

Hanneke Moorman-Roest, Frettchentierarzt
Frettenklinik "Brouwhuis" in Helmond
http://www.frettenkliniek.nl

Dank der finanziellen Unterstützung des Vereins “De Fret”, der es mit möglich machte, um viele Frettchen in den Niederlanden zu testen, und dank des Einsatzes von Herrn van de Louw vom NFE (Labor, das CIEP-Tests durchgeführt hat) ist es mir jetzt möglich, einige (vorläufige) Resultate vorzustellen. Ausserdem möchte ich bei allen Eigentümern, Frettchenhilfen und Tierärzten bedanken, die ihre Resultate an mich weitergeleitet haben.

Die Interpretation des CIEP-Tests
Dieser Test zeigt an, dass im Blut Antiköper (Abwehr) gegen den Aleutian Disease Virus vorhanden sind. Der Test wird als ziemlich zuverlässig eingeschätzt und bereits seit mehreren Jahren weltweit bei der Diagnose eingesetzt.
Ein positiver Test gibt an, dass das Tier Kontakt mit dem Virus hatte und die Krankheit möglicherweise entwickeln wird oder bereits hat. In Amerika gibt es viele positive Tiere, die nie krank geworden sind. In den Niederlanden hat sich bisher aber herausgestellt, dass die CIEP-positiven Tiere eine stark erhöhte Chance haben, die Krankheit zu bekommen.
Ein negatives Testresultat gibt an, dass (noch) keine Antikörper im Blut festgestellt wurden. Dies ist KEINE Garantie, dass das Tier den Virus nicht trägt und tatsächlich kein Aleutian Disease hat! In einem späteren Stadium kann der Test noch immer positiv ausfallen.

Die jetzige Situation in den Niederlanden

Nach dem ersten positiv getesteten Frettchen im April 2005 sind in den letzten Monaten ca. 550 Frettchen getestet worden. Dies führt zu einem vorläufigen Bild der niederländischen Situation. Hiervon wurden 46 Frettchen positiv getestet; Bei den positiv getesteten Frettchen wurde die Herkunft überprüft. Es wurden vor allem Frettchen getestet, bei denen die Ansteckung vermutet wurde, z.B. Neuseeland-Frettchen und ihre Käfiggenossen. Einige wenige Neuseeland-Frettchen wurden negativ getestet.

Die mit CIEP positiv getesteten Frettchen können in zwei Kategorien eingeteilt werden:

1. Neuseeland-Frettchen aus einem Tierladen.
Es sind ungefähr 10 Zoogeschäfte bekannt, die angesteckte Neuseeland-Frettchen verkauft haben; dies sind möglicherweise mehr. Die Tiere wurden an Privatpersonen verkauft und sind teilweise bereits verstorben. Einige der CIEP-positiven Neuseeland-frettchen haben ihre niederländischen Käfiggenossen angesteckt.

Die von mir kontaktierten Privatpersonen, die noch lebende positiv-getestete Frettchen haben, folgen meinem Ratschlag, um ihre Gruppe geschlossen zu halten und kein Frettchen aus der Gruppe abzugeben. Über die Eigentümer, meine Telefongespräche und „Dibevo“ wurden auch die einzelnen Tiergeschäfte über das Risiko der Neuseeländischen Frettchen informiert und werden diese im Moment nicht mehr importiert.

Frettchen aus Unterkünften, in denen mehrere Tiere positiv getestet wurden
Hierbei geht es um Unterkünfte, in denen mehrere Frettchen untergebracht sind und von denen aus Frettchen verkauft oder vermittelt werden. Hier wurden bisher die meisten positiv-getesteten Tiere festgestellt, allerdings wurden hier auch viele Tiere getestet. Wahrscheinlich sind von hier aus auch in der Vergangenheit positive Tiere vermittelt worden. Es ist wichtig, um eine weitere Ausbreitung dieser Orte vorzubeugen. Tiere, die im Kontakt mit positiv-getesteten Frettchen gekommen sind oder die in Käfigen saβen, in denen vormals positive Frettchen untergebracht waren, bleiben – trotz des bisher negativen CIEP-Tests, ein Risiko.

Es ist nicht zu empfehlen, um ADV-positive Frettchen in Pension oder in der Frettchenhilfe aufzunehmen. Bei allen Frettchenhilfen, Tierheimen und Pensionen gilt, dass von der Aufnahme von CIEP-positiven Frettchen aus den folgenden Gründen abzuraten ist:

Es ist unmöglich, um Holzkäfige so zu reinigen, dass sie garantiert 100% Virus-frei sind. Nerzfarmen und Tierärzte haben spezielle Käfige, die die hygienische Reinigung erleichtern und nicht aus Holz, sondern Metall oder Plastik bestehen und keine Nähte oder ähnliches vorweisen. Zudem arbeitet hier geschultes Personal, dass täglich mit ansteckenden Krankheiten zu tun hat. Holz hingegen ist porös: Urin und Kot mit dem enthaltenen Virus ziehen in das Holz ein. ADV ist ein Parvo-Virus, und Parvo-Virusse können in diesen Materialien nur schwer unschädlich gemacht werden. Nerzfarmen verfügen zwar über Käfige aus Holz, tauchen diese aber lange Zeit in ein spezielles Bad aus Desinfektionsmitteln. Ein vollständig aus Holz hergestellter Käfig lässt sich nur schwer so reinigen, und müsste aus dem Tierhandel, der Frettchenhilfe oder beim Züchter entfernt werden, wenn ein CIEP-positives Tier hier untergebracht war.
Auf Nerzfarmen werden nach der Räumung des CIEP-positiven Betriebs (nach der gründlichen Desinfektion) die Käfige noch mindestens 6 Wochen leer gehalten, bevor neue Tiere hier untergebracht werden.

Es ist unmöglich, um Frettchen als ADV-frei zu verkaufen. Ein negativer Test heisst NICHT, dass das Tier kein ADV hat. Es kann gut sein, dass das Tier in einem Monat oder einem Jahr doch noch positiv getestet wird. Dies muss berücksichtigt werden, wenn Tiere aus einer Umgebung kommen, in der positive Frettchen waren.

ADV kann beim Frettchen NICHT im Kot nachgewiesen werden. Vor einiger Zeit erhielt ich die Nachricht, dass ein bestimmtes Labor ADV-Tests basierend auf Kot anbot. Bei Nachfrage handelte es sich nicht um ADV-Tests, sondern um den "Mink Virus Enteritis“; dies ist nicht dasselbe wie ADV.

Im Moment ist es empfehlenswert, um KEINE Frettchentage zu organisieren. Die Studie zeigt im Moment nicht, dass das Risiko der Ansteckung bei Frettchentagen sehr hoch ist. Ein Grund hierfür könnte sein, dass der Kontakt an so einem Tag nur sehr oberflächlich und kurz ist. Es besteht kein lang anhaltender Kontakt, wie dies bei einem verunreinigten Käfig der Fall ist. Die Ansteckung scheint im Moment eher ein Problem zu sein bei Unterkunft in nicht genügend desinfizierten Käfigen und intensivem Kontakt. Trotzdem ist es empfehlenswert, um absolut kein Risiko einzugehen und die Frettchentage im Moment erst einmal abzusagen.

2. Zusammenarbeit ist wichtig!
Aleutian Disease ist ein ernsthaftes Problem in Amerika. Hoffentlich kann das Problem hier in den Niederlanden durch schnelles und adäquates Handeln rechtzeitig bekämpft werden. Immerhin ist die holländische Frettchenwelt sehr klein. Die Wichtigkeit hiervon übertrifft die Interessen von einzelnen Vereinen, Frettchenhilfen, Verkaufspunkten und Personen. Es ist nicht ratsam, um andere schwarz zu machen oder sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Nur durch eine gemeinsame Zusammenarbeit können wir das Problem lösen. Jeder, der hierzu Vorschläge halt, ist herzlich willkommen.

Schon seit einiger Zeit hatte ich das Vermuten, dass bei den aus Neuseeland importierten Frettchen etwas nicht stimmt. Obwohl diese Frettchen wunderschön aussahen, schienen sie leider nicht gesund zu sein; sie starben in einem zu jungen Alter. Die Krankheitssymptome waren bei diesen Tieren allerdings sehr unterschiedlich, und die Ursache der Krankheit nur schwierig festzustellen. Erst nach sehr intensiven Untersuchungen, wobei Gewebeproben nach Amerika geschickt wurden, wurde bei einem der Frettchen eine sichere Diagnose gestellt.

Bei diesem Frettchen, das vor ca. einem Jahr aus Neuseeland importiert wurde, ist mit 100%iger Sicherheit die ansteckende Krankheit „Aleutian Disease“ festgestellt worden. Das Frettchen besass einen Pass von „Southland Ferrets“ Neuseeland.
In Zusammenarbeit mit dem Verein „De Fret“, die mich sowohl praktisch als finanziell unterstützt, bin ich seit kurzem damit beschäftigt, Kontakttiere und andere verdächtige Frettchen zu screenen. Auch ein Tier der Neuseeländischen Züchter „Mystic Ferrets“ wurde inzwischen positiv auf ADV getestet.

Kranke Frettchen aus Neuseeland stehen im Moment unter Verdacht der Aleutian Disease.

3. Die Ursache
Die Krankheit wird durch den Aleutian Mink Disease Virus (ADV) hervorgerufen; es handelt sich hierbei um einen Pravovirus, der Nerze, Frettchen und andere Marderähnliche anstecken kann. Der Virus ist entfernt mit dem Parvovirus bei Hunden und Katzen verwandt, aber hat eine komplett andere Struktur. Es wurden 5 Ner-Stämme und mindestens 3 Frettchen-Stämme isoliert. Man geht davon aus, dass die Frettchen-Stämme Variationen (Mutationen) des Nerz-Virus sind.
Es scheint, dass der eine Stamm mehr Schaden als der andere anrichten kann, und dass, ebenso wie bei der Grippe, ein Unterschied in der Höhe der Ansteckungsgefahr besteht.

Verschiedene Ausbrüche von Aleutian Disease wurden in Amerika, Kanada, Japan und England beschrieben. Bisher konnte die Krankheit nicht mit absoluter Sicherheit in den Niederlanden nachgewiesen werden.

4. Der Krankheitsverlauf
Leider ist bisher wenig über den Krankheitsverlauf oder die Inkubationszeit (Zeit zwischen der Ansteckung un dem krank werden des Tieres) bekannt. Man geht im allgemeinen davon aus, dass die Ansteckung über direkten und indirekten Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Vlut, Speichel, Urin und Kot stattfindet. Dr. Bruce Williams (ein bekannter Pathologe aus Amerika) vermutet, dass intensiver Kontakt nötig ist, um die Krankheit weiterzugeben.
Es kann mehrere Monate bis zu einigen Jahren dauern, bevor ein Frettchen nach der Ansteckung mit dem Aleutian Disease Virus krank wird.

ADV verursacht eine Zunahme der Antikörper (Abwehr) im Blut. Normalerweise müssten diese Antikörper den Virus unschädlich machen; aus unbekannten Gründen geschieht dies nicht. Diese Antikörper können bei Frettchen zu einem “Immunkomplex” führen, der sich in verschiedenen Organen (u.a. Nieren, Leber, Galle, Rückenmark, Magen-Darm, Blutadern und Blase) äussert. Wenn nur eine leichte Entzündung vorliegt, scheint das Frettchen relativ normal zu sein. Bei einer ernsthaften Entzündung wird das Frettchen krank und zeigt Symtome, die vom jeweils befallenen Organ abhängig sind. Zudem verursacht der Virus eine Schwächung der Abwehrkräfte, so dass das Frettchen weniger Abwehr gegen andere Infektionen hat.

5. Die Symptome
Die meisten der infizierten Frettchen zeigen keine Krankheitssymptome. Nur ein Teil der Frettchen wird krank, aber die Symtome können stark variieren und sind stark davon abhängig, in welchem Körperteil der Immunkomplex eine Entzündung verursacht. Der plötzliche Tod van einem Tier in vorher guter Kondition ist möglich. Die meisten Frettchen sind allerdings eine Weile krank und haben meist eins der zwei folgenden Krankheitsbilder:

1.„Chronisch progressiv verlaufende Krankheit“, bei der das Tier langsam aner sicher immer kranker wird, mit Symptomen wie: Gewichtsverlust, schlechtes Fell, Lustlosigkeit und wenig Esslust. Die meisten Frettchen entwickeln am Ende eine schlechte Leber- und Nierenfunktion. Ausserdem sind Augenentzündungen, Lungenentzündung und Herzprobleme möglich.
2. Neurologische Probleme die mit der Schwächung oder Lähmung der Hinterläufe beginnt. Diese kann sich nach vorne hin ausweiten. Aus diesem Grund ist es absolut unmöglich, um nur basierend auf den Symptomen eine Diagnose zu stellen!

Die Symptome von ADV liegen weit auseinander und ähneln stark den Symptomen von viel häufiger vorkommenden Krankheiten. Nur aufgrund der Symptome kann ADV also NICHT festgestellt werden!

6.Die Diagnose
Eine definitive Diagnose kann während des Lebens nicht gestellt werden. Es gibt allerdings mehrere Tests, die eine Ansteckung mit ADV nachweisen können.

1. Eiweiss-Electroforese des Bluts. Bei einigen Frettchen mit ADV liegen erhöhte Werte einer bestimmten Eiweissfration (Gammaglobulin) im Blut vor.

2. CIEP-Test (auch CEP genannt) vom Blut. Diese Counterimmunoelectroforese zeigt Antikörper gegen ADV im Blut an. Der Test scheint zuverlässig zu sein und wird schon seit Jahren bei der Diagnose von Nerzen und Frettchen weltweit. Prinzipiell sind falshe positive oder negative Testergebnisse allerdings möglich. Der Test ist in den Niederlanden anwesend.

3. Elisa-Test (Avecon Diagnostics) in Blut oder Speichel. Der Test soll Antikörper in Speichel oder Blut nachweisen; ADV-Forschern in Amerika zufolge ist er allerdings nicht zuverlässig. Dieser Test ist in NL nicht erhältlich.

4. PCR-Test. Dieser Test eigt Virus-DNA in Blut, Urine, Kot oder Gwebe an. Dieser Test ist (noch) nicht in NL zu bekommen. Der Test zeigt an, dass das Tier den Virus trägt; die Möglichkeit besteht, dass das mit dem PCR-Test positiv getetstete Tier nur ein Krankheitsträger und vom Virus nicht krank wird.

5. DNA in Situ Hybridisatie-Test. Hierbei wird die DNA in den Zellen angezeigt, wo es eine krankhafte Veränderung verursacht hat. Der Test ist sehr sensibel und gibt an, dass Tier tatsächlich durch den Aleutian Disease Virus krank geworden ist. Der Test ist 100% zuverlässig; auch dieser Test ist in NL leider nicht verfügbar.

Die Tests 1-4 geben nur an, dass das Tier Kontakt mit dem Virus hatte. Der Grossteil dieser Tiere wird allerdings keine Krankheit entwickeln. Frettchen können jahrelang Träger sein, bevor sie eventuell krank werden; während der ganzen Zeit sind sie allerdings leider eine Ansteckungsquelle für andere Frettchen.

Das Blut eines verdächtigen Frettchens muss mit dem CIEP-Test auf Antikörper untersucht werden.

Eine definitive Diagnose wird mit dem 5. Test gestellt: DNA in Situ Hybridisatie.

Gewebeuntersuchung durch den Pathologen (an Gewebebiopten bei einer postmortalen Obduktion) kann eine wahrscheinliche Diagnose geben. In Kombination mit einem positiven CIEP-Test en Ausschliessung von anderen Krankheiten, dann nach dem Tod des Tieres eine starke Wahrscheinlichkeit der Aleutian Disease festgestellt werden.

Die meisten Frettchen, die im Kontakt mit dem Aleutian Diease Virus waren, werden NICHT krank.

7. Die Behandlung
Es gibt keine Behandlung dieser Krankheit. Die betroffenen Frettchen können eventuell mit speziellem Futter, Entzündungshemmern oder Antibiotika unterstützt werden. Die Umgebung im Haushalt ist nur schwer zu desinfizieren. Die empfohlenen Mittel (10% Natronlauge oder Parvovirus-Desinfektionsmittel) sind oft zu aggressiv um diese in der Wohnung zu benutzen. Bei Nerzfarmen ist bekannt, dass der ADV-Virus lange ausserhalb des Gastherrn überleben kann.

8. Vorsorge
Es gibt keine Impfung. Frettchen, die mit dem CIEP-Test positiv getestet wurden, sollten am besten isoliert werden. Sie dürfen nicht in Kontakt mit Frettchen ausserhalb ihres eigenen Haushaltes kommen, z.B. auf Frettchentagen. Es scheint nicht sinnvoll, sie auch im eigenen Haushalt zu isolieren, da die hier anwesenden Tiere schon lange Kontakt mit dem positiven Tier hatten.
Obwohl es sich beim Frettchen um einen eigenen Stamm des Virus handelt, ist es nicht zu empfehlen, Frettchen in der Nähe von Nerzen unterzubringen.

Marshall taetowiert eigentlich zwei Punkte ins Ohr - einen bei der Kastration, den anderen beim Ziehen der Analdruesen. Letzteres ist in Deutschland verboten, eigentlih duerfen diese Tiere auch ueber Italien nicht einfach so in DE eingefuehrt werden. Italien ist allerdings das einzige europ. Land, von dem ich weiss, dass sie Marshall Ferrets importieren.

Wenn Du noch sehen kannst, ob es sich nur um Punkte am Bauch oder um Buchstaben handelt, kann ich schauen, ob ich die Taetowierung erkenne.

Mystic Ferrets haben z.B. 4 Ziffern am Bauch - und ja, fast alle der in NL importierten Mystic Ferrets haben ADV. Das gleiche gilt fuer Southland Ferrets, wobei ich deren Taetowierung nicht kenne. Waehrend die Amerikaner allerdings meist im Ohr taetowieren, taetowieren die meisten Zuechter in NZ auf den Bauch...

In Neuseeland sind Frettchen vor einigen Jahren verboten worden. Privatpersonen, die bereits (bis zu 3) Frettchen hatten, durften diese behalten, bestehende Farmen durften weiter zuechten - aber nur noch fuer den Eurpaeischen Markt. Der hollaendische Markt ist fuer sie inzwischen fast ganz geschlossen, aber ja - irgendwohin muessen die Tiere eben verkauft werden... und landen durchaus in Italien, Deutschland oder England.

Schreib an www.mysticferrets.co.nz um zu schauen, ob sie die Taetowierung/ Nummer erkennen. Wenn ja, musst Du sowieso sofort einen CIEP-Test durchfuehren lassen. Wenn dieser positiv ist, duerfen Deine Frettchen nicht mehr mit anderen Frettchen in Kontakt kommen, darfst Du keins der Tiere weggeben oder ein neues Tier in Deine Gruppe nehmen. An der Krankheit selbst kann man nichts tun, es ist nicht sicher, woran das Tier sterben wird - die Schwaechung des Immunsystems kann so ziemlich zu allem fuehren. Die meisten Tiere werden nicht aelter als 5 Jahre...

Man kann leider ueberhaupt nichts tun, falls ADV festgestellt wird, es geht nur um den Schutz von anderen Tieren. Da das Ausmass in NL noch nicht bekannt ist, werden im Moment keine Spielmittage mehr veranstaltet. Meine Jungs sind nicht getestet, haben aber keinen intensiven Kontakt mit Risikotieren gehabt...